DRSSTC 3

Die DRSSTC 3 wurde an nur einem Wochenende aufgebaut und getestet. Dementsprechend rustikal fiel auch ihr Design aus, was aber nichts an der Performance ändern konnte. Als einfaches Einsteigerprojekt ist die DRSSTC 3 auf jedenfall zu empfehlen, da ihre Schaltung leicht verständlich ist und nur das Nötigste enthält. Die Langlebigkeit leidet aber in keinster Weise darunter.

Mit einer Sekundärspule von 11cm im Durchmesser und etwa 22cm Höhe gehört diese Spule zu den kleineren Modellen. Doch man sollte sich von ihrer Größe nicht täuschen lassen, denn selbst eine solch kleine spule gibt Entladungen von über 60cm. Der Torus ist im Gegensatz zur Sekundärspule recht groß, was der DRSSTC 3 ein kompaktes Aussehen verleiht. Die Resonanzfrequenz bewegt sich im Rahmen um rund 200kHz.

Als Treiber kam auch bei dieser Spule der Einfachheit halber der Treiber der DRSSTC 1 zum Einsatz. Das Board Layout ist zwar etwas unglücklich, da der Modulator eigentlich seperat in einem kleinen Handgehäuse besser aufgehoben wäre.

Trotzallem ist diese Spule für einsteiger gut geeignet und bietet die Möglichkeit, in kurzer Zeit zu guten Ergebnissen zu kommen.

 

Der Treiber wird mithilfe des sogenannten Secondary Bottom Feedback auf Resonanz gehalten. Der kleine Ferrit Ringkern auf der Platine machts möglich. In ihm wird eine geringe Spannung induziert, die exakt der Resonanzfrequenz der Sekundärspule entspricht. Dazu wird einfach die Erdung am Fußpunkt der Sekundärspule einmal durch diesen Ringkern geführt und dann weiter zur Erdung geleitet.

Bei der Brücke wurde keineswegs auf Sauberkeit geachtet. Per Luftverdrahtung ist sie einfach auf dem Kühlkörper verkabelt worden.

Die fertige Spule.

Die Primärspule wurde um ein 16cm PVC Rohr gewickelt und besteht aus 6mm² Boxenkabel. Es wurde auf Schnellbauweise gesetzt, und es wurden größtenteils Materialien verwendet, die irgendwo in Kisten zu finden sind.

 

Bild vom Aufbau. Hier sieht man die grundlegenden Komponenten der Spule. Links die unfertige Vollbrücke und unten in der Mitte der Treiber. Oben sieht man links den Netzfilter und daneben den kleinen Trafo, der die 12 Volt für den Treiber bereitstellt. Der große blaue Elko dient zum Glätten der gleichgerichteten Netzspannung.

Der fast fertige Aufbau. Der MMC besteht aus nur 4 Wima FKP1 Kondensatoren mit je 100nF. Bei 2 Kondensatoren in Reihe erreicht man 50nF bei 3,2kV pro Reihe.

100nF 3,2kV also.

Der große Elko hat 2200µF 385V.

Für eine größere Darstellung des Schaltplans auf das Bild klicken.

Leider existieren nicht mehr sehr viele Bilder dieser DRSSTC, da es schon eine ganze Weile her ist, dass ich sie gebaut habe. Trotzallem ist sie ein kleines Kraftpaket, was schnell und simpel zu bauen und deswegen bestens für den Anfänger geeignet ist.

 

Bildergalerie

[Startseite] [Projekte] [DRSSTCs] [SSTCs] [Class E SSTCs] [SGTCs] [VTTCs] [Elektronik] [Marx Generatoren] [Member Projekte] [DRSSTC Add on´s] [Coilguns] [Forum] [Impressum] [Links] [Tutorials] [Gästebuch] [Chat] [Theorie] [Über mich] [Platinenservice]