|
Die DRSSTC 4 gilt als kleines Glanzstück meiner damaligen DRSSTC Entwicklungen. Ende 2005, Anfang 2006 hatte ich mir vorgenommen, eine leistungsfähige Spule zu entwickeln, die aber nicht zu groß sein durfte. Immerhin hatte ich vor, ein kleines und portables Modell zu bauen, was für kleine Vorführungen geeignet ist.
Diese Spule konnte mit Entladungen von beinahe 1 Meter aufwarten und besaß einige nette Neuerungen. Zwar wurde sie, wie alle DRSSTCs vor ihr noch mit Sekundärfeedback in Resonanz gehalten, war jedoch in der Lage mithilfe einer ausgeklügelten Logikschaltung, die hochfrequenten Signale mit den langsamen Signalen des Modulators zu synchronisieren. Das war ein Schritt in die richtige Richtung. Mithilfe dieser Synchronisation verhindert man, dass Teilsignale des hochfrequenten Trägersignals von der Brücke verstärkt werden. Nehmen wir einmal an, der Modulator schaltet in dem Moment aus, in dem ein Puls des hochfrequenten Trägersignals grade auf die Brücke übertragen wird, so wird dieser “abgeschnitten”. Das hat dann zur Folge, dass die komplexen Schaltvorgänge, die in Relation zum Schwingkreis stehen, gestört werden. Ein Schalten der Brücke bei einem Maximalwert des Stroms innerhalb des Schwingkreises kann böse enden. Aus diesem Grund funktioniert eine Spule mit einer derartigen Synchronisation auch viel zuverlässiger als die im Gegensatz viel simpleren Vorgängermodelle.
|