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Da ich mir vorher schon die Mühe gemacht hatte, die komplette Spule mit dem Raacke Rechner auf http://www.raacke.de zu berechnen, kam ich bei der Primärspule mit nur 6 Windungen aus und habe dadurch Zeit und Kosten gespart.
Bei einer solchen Primärspule ist es immer sinnvoll, sich vorher Gedanken zu machen um ein gutes Aussehen und eine vernünftige Funktion zu garantieren. Meine habe ich aus 6mm Kupferrohr hergestellt. Dieses Rohr kommt in Ringen und ist geglüht, also sehr weich und lässt sich einfach verarbeiten und mit Leichtigkeit biegen. Die Primärspule besteht aus 6 Haltern und 2 Ringen, die fest mit den Haltern verschraubt werden und somit eine feste und stabile Struktur ergeben.
Damit man die Spule in einem durch wickeln kann, ohne das Rohr zu knicken um auf die nächst höhere Windung zu gelangen, sind die Führungen für das Kupferrohr auf jedem Halter versetzt, um den Höhenunterschied einer vollen Windung auszugleichen.
Diese Vorgehensweise bereitet zwar ein wenig mehr Arbeit, lohnt die Mühe aber auf jedenfall.
Dazu ermittelt man vorher den Zwischenraum, der zwischen jeder Windung sein sollte. Eine Richtlinie hierführ gibt es nicht. Man kann also frei entscheiden, wie weit man den Abstand zwischen den Windungen wählt. Ich persönlich lasse mindestens soviel Zwischenraum, wie das Rohr im Durchmesser hat. Also 6mm. Somit ergibt sich dann ein Bohrabstand von 6mm+3mm+3mm, also 12mm insgesamt. Nun weiß man also, dass man bei einer vollen Windung 12mm Höhenunterschied ausgleichen muss, um in die nächst höhere Bohrung zu gelangen. Da ich 6 Halter verwendet habe, verschieben sich somit alle Löcher immer 2mm pro Halter nach oben.
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