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Anhand dieses Bildes lässt sich sehr gut der Aufwand erkennen, den ich betrieben habe um einen der größten privaten Marx Generatoren in Deutschland zu bauen. Jede Stufe besteht aus 8 Kondensatoren die in reihe geschaltet wurden. Das Platinenlayout ist gut für derart hohe Spannungen geeignet, da es kaum scharfe Kanten und Ecken im Design gibt, die einen Feldstärkeanstieg zur Folge gehabt hätten. Ein Fehler in der Konstruktion kann zu Coronabildung und Erhitzung der Luft im entsprechenden Bereich führen. Dadurch steigt natürlich die Brandgefahr und die Funktion kann massiv beeinträchtig werden, da an solchen Stellen natürlich eine Menge Energie verlorengeht.
Jede Stufe ist mit 3 180k Ohm Widerständen in Reihe miteinander verbunden, die in Schrumpfschlauch eingeschrumpft wurden, um Überschlägen vorzubeugen.
Die Elektroden bestehen aus Messing und haben einen Kugeldurchmesser von etwa 1cm. Ein M4 Innengewinde vereinfacht die Einstellung jeder einzelnen Funkenstrecke und lässt viel Spielraum zur Justierung.
Das Bild zeigt natürlich nur einen kleinen Abschnitt, den ich Anfangs zum Testen und Einstellen verwendet habe, um spätere Risiken beim Bau der großen Version zu erkennen. Ein kleiner Prototyp ist demnach bei allen Marx Generatoren eine gute Entscheidung, da Fehler bei einem finalen Modell meist schwer zu korrigieren sind. Bei solchen extremen Spannungen, wie sie bei Marx Generatoren entstehen, ist eine nachträgliche Isolation beinahe unmöglich. Der beste Isolator bei solchen Spannungen heißt Luft.
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