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Der Marx Generator wird also auf die Speisespannung U1 aufgeladen. Diese Gleichspannung kommt bei kleineren Generatoren häufig aus einem Diodensplittrafo, der in Röhren Fernsehern zur Erzeugung der Kathodenspannung eingesetzt wird. Für gewöhnlich arbeitet ein kleiner Marx Generator mit Spannungen von 15-50kV, kann aber je nach Aufbau und Art auch weitaus höher ausfallen.
FS stellt im oberen Bild die Strecke zwischen der oberen positiven und der auf Massepotential liegenden unteren Elektrode dar, zwischen denen sich der Marx Generator entlädt. Der Widerstand Re bezeichnet hierbei theoretisch den Luftwiderstand und Cp die Kapazität der positiven Elektrode gegen Erde.
Sobald nun die Kondensatoren parallel auf annähernd U1 aufgeladen wurden, zündet entweder die erste Funkenstrecke F1 von alleine, da sie einen geringeren Abstand als die anderen aufweist, oder sie wird elektronisch bzw mechanisch getriggert. Man spricht in diesem Fall von einer Triggerfunkenstrecke.
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