Über mich

Über mich gibt es eigentlich nicht sehr viel sinnvolles zu erwähnen, wobei ich ja anscheinend durch meinen Ehrgeiz und mein Streben nach Verbesserung nun da bin, wo ich eigentlich nie hatte sein wollen. Ich habe mir nicht erklären können, weswegen eine eigentlich so simple Apparatur wie eine Teslaspule die Menschen so begeistern kann. Es wird vielleicht das Mysterium darum sein, welches die Leute in ihren Bann zieht. Das magische, Unkontrollierbare. Die Schönheit. Vielleicht geht es nur darum, mit einfachen Mitteln Erstaunliches zu leisten.

Dem habe ich mich verschrieben. Da ich viel Zeit und auch Geld in mein Hobby investiere, bleibt vieles dabei natürlich auf der Strecke. In gewisser Weise ist es ein Lebensinhalt geworden, eine Aufopferung, dem Streben nach dem Außergewöhnlichen jeden Tag ein Stück näher zu kommen.

Die Menschen zu begeistern für etwas, was eigentlich bisher immer in Labors und Kellern und irgendwelchen Werkstätten heimlich ausgetüftelt wurde. Die Wissenschaft wird öffentlich, und mit meiner Aufopferung, meiner Zeit und meinem Wissen möchte ich genau dies vermitteln. Der Glaube daran, etwas unvorstellbares und magisches zu erschaffen, mit seinen eigenen Händen,und Menschen damit zu begeistern und zum Träumen zu bringen.

Teslaspulen geben mir diese Möglichkeit, auch wenn sich das jetzt total bescheuert anhört. Viele Menschen wissen nicht einmal, was mit modernen Halbleitern alles möglich ist.

Die Möglichkeiten sind schon lange nicht mehr nur auf die Erzeugung von hochfrequenten Wechselspannungen beschränkt. Diese Spannungen sind modulierbar und der Mensch ansich kann aktiv in die Entladungscharakteristika eingreifen, sie verändern und damit erstaunliches bewirken. Die Entladungen werden auf einmal musikalisch, verändern ihre Länge, ihr Aussehen. So vieles ist möglich.

Mit dieser Website und meinem Streben nach etwas Neuem, möchte ich die Menschen für etwas begeistern, was lange Zeit als unwichtig für die breite Masse abgetan wurde. Für Wissenschaft interessiert sich doch kaum jemand. Und genau diese Einstellung gilt es zu verändern. Es ist sovieles möglich ohne gleich ein Labor oder teure Ausrüstung haben zu müssen.

Viele Hobbytüftler werden mir Recht geben.

 

Ich habe weder studiert, noch bin ich sonderlich gut in Physik, Chemie oder Mathe gewesen. Meine Schullaufbahn war recht bescheiden, durchzogen von vielen Umbrüchen.

Nach der Grundschule besuchte ich die städtische Gesamtschule Iserlohn, wo ich nach dem 10ten Schuljahr meine Fachoberschulreife erreicht hatte, natürlich ohne Qualifikation. Die Suche nach einer Ausbildungsstelle gestaltete sich entsprechend schwer, besonders, da zur damaligen Zeit der Arbeitsmarkt nicht gerade reich gefüllt mit Ausbildungsstellen war.

Und so gehörte ich nach einigen Monaten des Suchens zu den vielen Unglücklichen, die keine Ausbildungsstelle gefunden hatten, sei es durch meine nicht gerade enthusiastische Suche oder durch schiere Unwissenheit über meine zukünftige Berufslaufbahn.

Die Schule bereitet ja auf vieles vor, doch grundlegende Dinge, die nach der Schulzeit wichtig sind, werden kaum behandelt. Ich sehe unser Schulsystem dadurch bei weitem nicht mehr so positiv, wie es sich selbst im europaweiten Vergleich darstellt.

Nunja, schließlich fand ich eine Ausbildungsstelle, natürlich eine schulische in der ich zum Konstruktions Technischen Assistenten ausgebildet werden sollte.

Diese Ausbildung habe ich nach etwa 3 Monaten abgebrochen und mir dadurch die Aussict auf mein Fachabitur verbaut. Nach vielen weiteren Bewerbungen (Ja, die Aussichten hatten sich verschlechtert), war ich recht mutlos geworden und fand die ganze Sache aussichtslos.

Da ich zu der Zeit noch bei meinen Eltern wohnte, waren diese natürlich enttäuscht und drängten mich immer wieder, mich um eine Ausbildungsstelle zu kümmern. Aus Trotz oder einfach, um etwas zu tun, fand ich eine Ausbildungsstelle ganz in der Nähe, in einem Berufszweig, von dem ich damals überhaupt nichts wusste.

Ja, ich habe eine Lehre zum Dachdecker begonnen und habe sie durchgezogen. Mitte 2007 war ich nach 3 Jahren Geselle. Doch ich konnte mich weder in diesen 3 Jahren mit meinem Chef noch mit dem Beruf ansich wirklich anfreunden. So leid es mir im Nachhinein auch tut, war diese Ausbildung beinahe sinnlos. Da mein Chef und ich nicht sehr gut auf einander zu sprechen waren, hat er mich direkt nach meiner Gesellenprüfung entlassen.

Das war nicht sehr verwunderlich. Ich habe mich nie für den Beruf des Dachdeckers sonderlich interessiert und nie wirklich etwas für meine Ausbildung getan. Es war eine Notlösung und nichts weiter, nur um meinen Eltern und besonders mir zu beweisen, dass ich eine Ausbildung durchziehen kann.

Mit dem eher schlechten Gesellenbrief war es natürlich umso schwerer, bei einer anderen Firma einen Job zu bekommen, womit die Ausbildung eigentlich umsonst war.

Da ich mehr aus meinem Leben machen wollte und mir nicht vorstellen konnte, für den Rest meines Lebens auf dem Bau zu arbeiten und unter Umständen mit 50 in den Vorruhestand zu kommen, stand mein Entschluss fest. Und im Grunde war es die beste Entscheidung die ich machen konnte.

Ich hörte auf, den Vorschlägen des Arbeitsamtes zu folgen, die, wie kann man es anders erwarten, nicht gerade sehr zahlreich und auf meine Bedürfnisse hin zugeschnitten waren, und ging stattdessen meinen eigenen Weg.

Ich bewarb mich um eine Ausbildungsstelle zum Informationselektroniker. Durch meine Arbeit an dieser Website und meinen Erfolgen, die ich durch mein Hobby mittlerweile zu verzeichnen hatte, wurde ich sofort genommen. Auch wenn die Bezahlung mehr schlecht als recht ist, gefällt mir meine Arbeit und nach den vielen Jahren des Suchens scheint es so, als habe ich nun endlich die Arbeit gefunden, die mir wirklich liegt und die mich erfüllt.

Da aber der Lohn recht gering ist, habe ich mich im Mai 2008 entschlossen, ein eigenes Gewerbe zu gründen. Durch meinen Fernsehauftritt im Februar 2008 lernte ich einige Leute kennen, darunter auch nahmhafte Wissenschaftler wie Herrn Dr. Sascha Skorupka. Da ich auf dem Gebiet der Teslapulen bislang führend in Deutschland bin, entwickelte sich mit der Zeit eine enge Zusammenarbeit mit der Firma Artewis, die es mir ermöglichte, ein wenig Geld durch mein Wissen zu verdienen.

Mittlerweile ist CTC-Elektronik recht erfolgreich, auch wenn der Gewinn nicht wirklich ausreicht um davon zu leben. Es ist mehr ein kleines Taschengeld, aber immer noch besser, als nichts.

 

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