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 Betreff des Beitrags: ETG - Probleme
BeitragVerfasst: 25.11.2009 18:44 
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Newbe

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Seas an alle und liebe Grüße aus Österreich ;)
Ich hab netterweise ein paar schöne Elkos geschenkt bekommen (4x6000µF @ 350V und 6x4700µF @ 450V) und wollte mal paar Versuche damit machen :P
Nun zu meinem Problem: Die Effizienz meiner ETG is fast null, das Projektil bewegt sich höchstens 20cm im Lauf -.-
Daten:
(Für den Anfang) lade ich von einem STelltrafo über einen 55Ohm/40W Widerstand einen 6000µF Elko auf 300Volt auf, was eh scho einer Energie von 270 Joule entspricht!
Gezündet wird das ganze über nen Impulstrafo mit Ferritkern (zeilentrafo), der primär 4Wdg (wird von angesteuertem 9V auf 230V Trafo gespeist) und sekundär ca. 20Wdg 1mm² hat!
So wenn ich das mach gibts mal nen nicht allzulauten Knall, jedoch das Projektil bewegt sich kaum! Was mir aber aufgefallen ist dass der Elko sich nur bis 100Volt entlädt! (Ich zünde indem ich mit einem Pol der Ne555 Ansteuerung den Batteriepol berühre, dann knallts und dann geh ich wieder weg xD)
Hier noch ein Bild vom Aufbau (Lauf is ein 7mm PVC Rohr das am Ende zugeschmolzen wurde)
http://img268.imageshack.us/img268/7744/dsc01428dy.jpg
Habt ihr vl Tipps wie ich die Effizienz verbessern könnte???
Danke im Vorhinein!
Lg Matthias


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 Betreff des Beitrags: Re: ETG - Probleme
BeitragVerfasst: 25.11.2009 19:29 
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Mad Scientist

Registriert: 24.05.2007 16:19
Beiträge: 978
Wohnort: stolberg/aachen
Also erstmal würde ich den Aufbau mit kürzeren Kablen machen, vor allen Dingen die, die zum Elko gehen oder von da kommen.
Dann hab ich nicht ganz verstanden wie du das mit dem Pulstrafo gemacht hast. Hast du nach dem 230V>9V Trafo auf der ''Hochspannungseite'' noch eine Funkenstrecke und einen kleinen Kondensator? Du brauchst nämlich beides! :wink:
Desweiteren würde ich bei dem Pulstrafo Sekundärseitig auf jeden Fall dickeres Kabel verwenden und eventuell weniger Windungen machen.

Das mit den 100V KÖNNTE meiner Vorstellung nach an den langen Leitungen liegen, welche bei niedriger werdenden Spannung zuviel Wiederstand für eine Aufrechterhaltung des Plasmas bieten könnte.

Ähm jo und sitzt das Projektil überhaupt dicht?
und Probier mal einfach ohne Lauf, d.h. einfach zwei Elektroden zwischen dehnen du den Elko entlädst, das Ergebniss sollte ein hell aufleuchtender, kurzer, heller Plasmaball sein.
Ich hoffe ich habe dir ein paar Tipps gegeben!

Gruß,

Philipp

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 Betreff des Beitrags: Re: ETG - Probleme
BeitragVerfasst: 25.11.2009 19:55 
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Newbe

Registriert: 09.08.2009 18:39
Beiträge: 7
Danke erstmal für deine Antwort! :D
Kürzere Kabel habe ich leider derzeit keine da und nach dem Printtrafo hab ich natürlich Funkenstrecke+Kondensator :P
Projektil sitzt eigentlich auch relativ dicht...werd die Idee "ohne Lauf" aber sicher am Freitag ausprobieren, denn die nächsten zwei Tage stresst die Schule leider :(
Lg Matthias


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 Betreff des Beitrags: Re: ETG - Probleme
BeitragVerfasst: 06.12.2009 12:59 
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MxRacer hat geschrieben:
Kürzere Kabel habe ich leider derzeit keine da


Das soll ja wohl ein schlechter Witz sein? :roll:
Dann schneidest du dir die vorhandenen Kabel einfach passend zu.

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TC4452 - Das Beste, was man seinen MOSFETs und IGBTs antun kann. ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: ETG - Probleme
BeitragVerfasst: 06.12.2009 19:42 
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Warum macht ihr eigentlich alle bei Coilguns und ETGs den Lauf so lang? Relativ schwachsinnig find ich.

Ansonsten würd ich auch erstmal damit anfangen die Strippen zu kürzen.

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 Betreff des Beitrags: Re: ETG - Probleme
BeitragVerfasst: 10.12.2009 13:29 
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...naja...nach langer, langer Zeit melde ich mich mal wieder zu wort...ähhh...

...also Sinn macht ein langer Lauf schon, und zwar aus zwei Gründen, bin an anderer Stelle schon mal darauf eingegangen.


1. mehr Präzision: Logisch daß ein längerer Lauf einem Projektil eine bessere Führung verpasst, Resultat: Höhere Trefferpräzision.

und bei ETG's bzw. bei allem, was mit heißen Gasen arbeitet, also auch konventionelle Feuerwaffen ergibt ein längerer Lauf
zusätzlich noch...

2. mehr Geschossenergie: Die sich entspannenden, heißen Gase treiben das Projektil aufgrund ihrer blitzartigen Volumenausdehnung im Lauf voran. Klar, daß ein langer Lauf das Projektil entsprechend länger beschleunigt, was letzendlich eine höhere Projektilgeschwindigkeit, also mehr Geschossenergie zur Folge hat.

Selbstverständlich setzt das eine sehr gute Abdichtung zwischen Lauf und Projektil voraus.

Bei Coilguns gilt:

Bei einstufigen Coilguns macht ein langer Lauf wenig Sinn, eher im Gegenteil. Längere Führung bedeutet hier mehr (Gleit-)Reibungsverluste, ebenso für alles Lauf, was bei mehrstufigen CG's NACH der letzten Stufe kommt. Die ohnehin schon sehr geringe Geschossgeschwindigkeit wird hierbei nur unnötig reduziert, wobei die Reibungsproblematik bei elektrothermischen Geschichten aufgrund der sehr viel höheren Vnull getrost vernachlässigt werden kann.


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 Betreff des Beitrags: Re: ETG - Probleme
BeitragVerfasst: 26.03.2010 16:02 
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Ich möchte für meine Frage keinen neuen Fred aufmachen, deswegen poste ich hierrein. Sorry für diese Umstände.

Hab vor kurzem angefangen mit der etg, die per HF gezündet wird, rumzuspielen.
Nu die Sache ist die, dass ich immer extremen Abbrand habe.
Wenn ich mir diese Bilder hier anschaue, sehe ich meistens zwei dünne Leitungen die am einen Ende eines Rohres verschwinden.
Was steckt denn dahinter? Nimmt ihr einfach zwei blanke Kupferleitungen als Elektroden?
Das ergibt bei mir immer starken Abbrand und der ganze Lauf wird nach ein paar Schüssen komplett schwarz, ebenso verschwinden die Elektroden.
Wolfram wäre hier wohl die beste Wahl. Aber das hab ich nicht hier. Was könnte ich nehmen? Stahlnägel?
Würde das ganze gerne mal an eine größere Elkobank hängen (>10kJ). Im Moment spiele ich noch mit 350J-1KJ
Irgendwie bekomme ich nur mäßigen Ouput. Die etg mit Alufolie als Treibmittel hat mehr gerummst.

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 Betreff des Beitrags: Re: ETG - Probleme
BeitragVerfasst: 26.03.2010 19:16 
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ich trigger all meine etgs zwar mit meiner hv zündung benutzt aber trotzdem alu als treibmittel, würd ich dir auch empfehlen. der unterschied ist nur das das alu halt nicht im stromkreislauf integriert ist sondern vor dem plasma rumliegt. als elektroden 2 dicke drahtkabel wie man sie im verschalten von schaltschränken etc verwendet einfach verzwirbeln und man hat ne elektrode die abbrennt aber immer den gleichen abstand hat.

mfg lomy

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 Betreff des Beitrags: Re: ETG - Probleme
BeitragVerfasst: 28.03.2010 16:06 
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Danke. Habe nun zwei starre 16mm² Drähte nebeneinander gelegt, sie in ein Kupferrohr gesteckt und mit Isoband abgedichtet.
Als Lauf benutzte ich den guten alten Stabilo-Stift und einen kleinen Adapter, so dass das Plastikröhrchen auch ins Kupferrohr passt.
Alufolie hab' ich nicht als Treibmittel benutzt. Ich wüsste auch nicht recht, wo ich es hinmachen soll, so dass es die Drähte nicht kurzschließt.
Habe jedoch ein bisschen Benzin hineingekippt und hab' auch das Gefühl, dass es ein bisschen als Treibmittel fungiert.
Die Elkobank besteht aus vier kleinen 4700µF 400V allerdings nur auf 350V aufgeladen. Also >1kJ in etwa.
Das Ergebnis ein kompletter Durchschuss einer Dose (Katzenfutter-Dose, also die aus dickerwandigem Stahlblech) mit einer normalen Softair Kugel (~180mg)
Bild
Was meint ihr, wie schnell müsste die Softair Kugel gewesen sein, um die Dose zu durchdringen?

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 Betreff des Beitrags: Re: ETG - Probleme
BeitragVerfasst: 28.03.2010 16:48 
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wtf, gratulation zum tollen ergebniss, wunder mich eher warums die softairkugel beim aufprall nicht in 1000 stücke zerfetzt hat ^^. eins ist klar, sie muss verdammt schnell gewesen sein, das sieht mir ja mal locker nach 10j oder mehr aus wenn die kugel wirklich ne handelsübliche plastik softairkugel war. bei 10j wärste schon grob bei 330m/s wenn ich nicht zu blöd zum rechnen bin.


mfg lomy

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 Betreff des Beitrags: Re: ETG - Probleme
BeitragVerfasst: 28.03.2010 18:44 
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Mich wundert es, daß der Stabilo 1kJ und Benzin aushält Oo

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 Betreff des Beitrags: Re: ETG - Probleme
BeitragVerfasst: 28.03.2010 19:19 
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Ja mich hat es wundert es auch, weshalb die Kugeln nicht kaputt gehen. Der Stabilostift scheint gut mitzumachen.
Bis jetzt ist er nur an der Spitze in der Innenseite ein bisschen angeschmolzen.
Was passiert bei 10kJ :twisted: Morgen werde ich es herausfinden.

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 Betreff des Beitrags: Re: ETG - Probleme
BeitragVerfasst: 28.03.2010 19:26 
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werf trotzdem mal nen bissel zerknüllte alufolie mit rein, das würd nen ordentlichen boost geben

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 Betreff des Beitrags: Re: ETG - Probleme
BeitragVerfasst: 28.03.2010 19:31 
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alu und wasser klappt n ecke besser als benzin.

bei 10kJ wird das ganze teil vermutlich nur zersplittern.

bei <1kJ würd ich ma behaupten das der druck nich groß genug ist da die kugel einfach schnell genug weg ist und sich nicht groß druck aufbauen kann. eff dürfte aber auch recht mies sein :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: ETG - Probleme
BeitragVerfasst: 29.03.2010 20:17 
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Warum eierst du denn mit den Kunststoffkugeln rum? Stahl sollte durch mehrere Dosen Gulasch inklusive Gulasch schaffen...

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