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 Betreff des Beitrags: Rechnerisches Problem
BeitragVerfasst: 31.05.2010 08:13 
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Newbe

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Bin Dabei mi aus einen 1 F Car HIFI Elko eine Coil gun zu bauen.
Hab per exxel auch mal die Passenden Spulendaten aufgerechnet. Und bin zu folgendem Ergebnis gekommen.

Spule: Länge 5 cm, Drahtdicke 5 mm, Lagen 3.
Daraus ergibt sich
--> L = 0,04 mH
--> wiederstand 0,004 Ohm
--> entladezeit ELKO tau = 0,044 S (5x Tau = 0,02 S)
--> ladezeit spule tau = 0,01 S

Das heißt nach 2x tau der spule ist der elko leer, das sind 72 J in 0,02 s^^
Das ist ja bis hier alles so weit so gut aber wenn ich jetzt die länge der spule duch die zeit teile komm ich auf 2,2 m/s
projektilgeschwindigkeit, das ist ja nicht so prikelnd :-(((
kann man das optimieren???


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 Betreff des Beitrags: Re: Rechnerisches Problem
BeitragVerfasst: 31.05.2010 08:46 
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Hi
Nimmst ein paar mehr Volt haste einen schnelleren Puls.
Die Caps sind meist recht groß....die sind eher ungeeignet find ich.

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 Betreff des Beitrags: Re: Rechnerisches Problem
BeitragVerfasst: 31.05.2010 09:05 
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Newbe

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warum hat man durch mehr volt schnelleren puls?
Die Pulsdauer ist doch nur von dem widerstand und der Induktivität abhängig und diese von länge, querschnitt, windungen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Rechnerisches Problem
BeitragVerfasst: 31.05.2010 10:29 
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Mad Scientist

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Diese 1F Kondensatoren sind absolut ungeeignet für Coilguns.
Die Pulslänge sollte meiner Meinung nach eher im Millisekunden-Bereich liegen :wink:

Höhere Spannung an einem gleichbleibenden Wiederstand (so kann man die Spule ja vereinfacht sehen) = höherer Strom und damit wieder ein kürzerer Puls.

Wenn man wirklich was mit Coilguns machen will würde ich auf keinen Fall unter 300V gehen.
Für den Anfang vll. 100V, das ist aber unterstes Minimum. Und wenn man schon auf 100V läd kann man ja die Ladeschaltung acuh schnell auf 400 oder sogar 450V ausbauen! :wink:

Nehm mal sowas in Richtung 400V/500µF. Damit sollte man was anfangen können. Kriegt man auch sehr günstig bei Ebay.Dann ein nicht zu dünnes Projektil (4 oder 5mm) und die Spule etwa so lang wie das Projektil.

Gruß,

Philipp

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 Betreff des Beitrags: Re: Rechnerisches Problem
BeitragVerfasst: 31.05.2010 13:15 
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Hi

1. die dinger haben meist recht hohen inenwiderstand, somit nicht ideal

2. deine rechnung klingt auch bescheiden, hab aber leider grad nich die zeit das vorzuurechnen. gibt n nettes java applet um sowas zu simulieren

die pulslänge hängt von L, R und C ab nicht von strom und spannung, egal wieviel V die pulslänge ändert sich nicht. nur der strom wird größer. ach ja eine SPULE mit nem widerstand gleichzusetzen is ihh, geht ma garnicht.

die spannung is relativ egal, bei weniger V wirds eher nur n paar cm weit fliegen aber so im bereich paar 100µF bis 5mF ist ok, mehr wird der puls auch zu lang.

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 Betreff des Beitrags: Re: Rechnerisches Problem
BeitragVerfasst: 31.05.2010 15:17 
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Watwatwat...
Gleiche Spule, gleiche C, mehr Spannung....ist der Puls doch kürzer.

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 Betreff des Beitrags: Re: Rechnerisches Problem
BeitragVerfasst: 31.05.2010 16:26 
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Newbe
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Wenn du nicht viel Geld für deine erste CG ausgeben willst, suche doch einfach mal den nächsten Fotoladen auf, der Einwegkamers entwickelt und frag nett nach ob du ein paar gebrauchte Einwegkameras haben kannst. So kommst du schnell und kostenlos an ein paar Elkos, die sich aufgrund ihres geringen Innenwiderstandes gut für Coilguns eignen.
Falls du dann noch keinen Kupferlackdrahtfür die Spule hast, wickel am besten einen altem Trafo oder einen E-Magneten ab.
mfg OKKEN

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I did you a big favor: I have successfully privatized world peace!


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 Betreff des Beitrags: Re: Rechnerisches Problem
BeitragVerfasst: 01.06.2010 12:52 
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Newbe

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hv-friekie hat geschrieben:
Diese 1F Kondensatoren sind absolut ungeeignet für Coilguns.
Die Pulslänge sollte meiner Meinung nach eher im Millisekunden-Bereich liegen :wink:


Abwarten..... mein Ziel sind min. n=10% alles andere betrachte ich als persönliche niederlage


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 Betreff des Beitrags: Re: Rechnerisches Problem
BeitragVerfasst: 01.06.2010 13:48 
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also es kommt auch auf die technik an, wenn du die spulen mit mosfets schaltest kannste ja problemlos die pulslänge einstellen, dann sind auch 1F ok. 10% sind nicht leicht aber problemlos machbar (richtig beeindruckend wirds nicht unbedingt, erst recht nicht bei der spannung)

mein 20% aufbau viewtopic.php?f=7&t=1372&p=35466#p35466 is aber schon recht aufwendig mit 3 diagonalen halbbrücken

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 Betreff des Beitrags: Re: Rechnerisches Problem
BeitragVerfasst: 01.06.2010 14:40 
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Newbe

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Draht kam grad, (d= 2,5 mm) also die größte herausforderung wird sein den zu wickeln^^
Werd wohl erstmal versuchen optimun zwischen spulenenlänge und pulsdauer zu ermitteln und dann ne mechanische Steuerung
verwenden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Rechnerisches Problem
BeitragVerfasst: 02.06.2010 14:22 
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Newbe

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Wie sieht das eigentlich mit den "suck back" effekt aus? wenn ich das richtig seh wird die energie für die beschleunigung aus dem magnetfeld entnommen, --> daraus folgt je mehr energie entnommen wird bis zur hälfe der spule, desto weniger energie steht für der SB effekt zur verfügung oder?
Man müsste jetzt eigentlich nur noch wissen wie lang die Magnetisierung im Eisen anhält?


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