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 Betreff des Beitrags: Problem mit 400V-Ladeschaltung: Schwingungen?
BeitragVerfasst: 17.07.2010 12:27 
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Newbe

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Hallo an alle!

Habe für meine ETG die abgebildete Ladeschaltung für die Kondensatorbank aufgebaut (nur anstelle der 100 uH eine 80 uH Spule). Funktionierte auch sehr gut bis auf folgendes Problem:

Selbst wenn der IRFP460 nicht vom NE555 angesteuert wird (Gate offen), beginnt die Stromstärke relativ rasch zu steigen und der Mosfet wird brennheiß. Erst wenn ich das Gate mit Source (bzw. Ground) mit einem Extrakabel verbinde, sperrt er wieder und I = 0. Dann dauert es aber nicht lange, und das Ganze beginnt von Neuem.

Irgend etwas scheint sich hier aufzuschaukeln. :? Habe auch schon mit einer anderen Spule und verschiedenen On/Off-Zeiten des NE555 herumgespielt, alles leider ohne Erfolg. Die Spule, der Mosfet und die Kondensatoren sind auch relativ knapp beisammen (Lochrasterplatine) und die Kabel zu den Kondensatoren sind auch ausreichend niederohmig.

Vielleicht hat ja jemand von euch eine Idee, wie ich dieses Verhalten abstelle. Danke im voraus für eure Bemühungen und liebe Grüße aus Österreich, Christoph :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit 400V-Ladeschaltung: Schwingungen?
BeitragVerfasst: 17.07.2010 12:32 
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das der mosfet ohne jegliche verbindung am gate massenweise strom zieht ist normal, da das gate ja wie ein kondensator ist und die ladung beibehält (sollte xD)

versuch mal direckt vom gate einen widerstand nach masse reinzulöten ( 1-10Kohm)

Gruß TSA

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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit 400V-Ladeschaltung: Schwingungen?
BeitragVerfasst: 17.07.2010 13:00 
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Newbe

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Hallo TSA!

Vielen, vielen Dank für deinen Hinweis. Habe es natürlich gleich ausprobiert und .... es funktioniert. :D

Habe ja ideotischerweise den Schalter direkt vor dem Gate postiert. :roll: Zwischen pin 3 und der LED-Abzweigung wäre es besser gewesen. Das die Ladung und demnach die Spannung am Gate obenbleibt und der Mosfet demnach immer voll durchsteuert erscheint mir jetzt sonnenklar (peinlich, peinlich).

Jetzt bin ich schon das 2-te mal Mosfets betreffend gehörig ins Fettnäpfchen getreten (zuletzt bei meiner 4MHz-e class). Daher doppelten Dank an dich (TSA) für deine Bereitschaft, auch dem größten _______ (Zensur) unter die Arme zu greifen.

Wenn die ETG fertig ist (Zündschaltung funktioniert eigentlich auch schon ordentlich), melde ich mich wieder mit Bildern. Liebe Grüße aus dem etwas erhitzten Österreich, Christoph :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit 400V-Ladeschaltung: Schwingungen?
BeitragVerfasst: 17.07.2010 18:46 
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kein problem :mrgreen:
ich musste es auf die do it yourself weise lernen und will anderen tote mosfets ersparen :lol:

wenn du fragen zu etgs hat schreib mich auch einfach mal an :)



Gruß tsa

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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit 400V-Ladeschaltung: Schwingungen?
BeitragVerfasst: 19.07.2010 15:03 
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Newbe

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Hallo tsa und alle anderen!

Wie versprochen gibt es die ersten Bilder meiner ETG im Versuchsstadium. Anhand der Videoanalyse erkennt man deutlich, dass die Verbindungen zu den beiden M3-Schrauben, zwischen denen die Entladung erfolgt, noch nicht ideal sind. :? Da erspare ich mir ja fast die Wunderkerzen zu Weihnachten...
Werde dieses Provisorium noch verbessern, sodass die Energie auch wirklich in der Funkenstrecke ankommt. Die 3 parallelen Kondensatoren haben je 700 uF und werden auf ca. 320 V aufgeladen. Dies ergibt momentan eine Energie von rund 108 J.

Der Lauf besteht aus einem 6 mm Alurohr mit 4 mm Innendurchmesser. Der Korpus ist aus einem 20mm-Polyamid-Zylinder von Conrad gefertigt. Auf beiden Seiten ragt jeweils eine M3-Schraube in den Innenraum. Bin eigentlich einmal recht zufrieden mit den Ergebnissen. Vor allem läßt sich das Polyamid sehr leicht bearbeiten und scheint trotzdem einiges Wegzustecken. Ist mir 100%-ig lieber als diese Stabilo-Selbstmörderläufe. Möchte vor allem nicht nach jedem 5-ten Schuss die ganze Aparatur erneuern. So schraube ich maximal neue Schrauben rein und fertig ist die Sache.

Einziger Hacken bis jetzt: Die Kondensatoren entladen sich nur bis ca. 40V. Habe die Drahtverbindungen bereits niederohmiger gemacht, aber vielleicht geht da noch etwas...

Eine Frage noch an die Profis: Wenn ich die HV-Zündung betätige, dann fallen ja nicht nur an der Funkenstrecke, sondern sicherlich auch am Kondensator (Multimeteranzeige spinnt kurz) eine hohe Spannung ab. Soll man auf deren Polarität vom Überträger kommend (d.h. + auf + des Kondensators) achten bzw. wie schädlich sind diese zwar kurzen aber HV-Pulse für die Kondensatoren?
Mit welchen Projektilen schießt ihr denn so am liebsten?

Danke im voraus und liebe Grüße aus Österreich, Christoph :D


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Dateikommentar: Der Zündüberträger
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Dateikommentar: Die Zündschaltung mit dem 6V/230V-Trafo
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Dateikommentar: Die Ladeschaltung mit dem IRFP460
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Zuletzt geändert von stoppi am 19.07.2010 15:07, insgesamt 1-mal geändert.
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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit 400V-Ladeschaltung: Schwingungen?
BeitragVerfasst: 19.07.2010 15:06 
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Newbe

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2-ter Teil zwecks Bilderanhang!


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Dateikommentar: Oh du fröhliche ..., Teil 2
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Dateikommentar: Das Gehäuse
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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit 400V-Ladeschaltung: Schwingungen?
BeitragVerfasst: 19.07.2010 15:45 
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Prof³
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Cool.
Bauste den Platinen auch noch ein nettes zu Hause? ^^ aka Gehäuse. Wenns schon Gun heißt....

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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit 400V-Ladeschaltung: Schwingungen?
BeitragVerfasst: 19.07.2010 18:44 
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Newbe

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Hallo Zero!

Natuerlich kommt alles in ein entsprechendes Gehaeuse, betreibe ja alles dann mobil mit 12V. Zu Testzwecken ist natuerlich alles offen bzw. frei aufgebaut. Werde mich bemuehen, ein furchteinfloessendes Gehaeuse zu konstruieren, Bilder gibt es natuerlich dann auch hier im Forum. Bis dann und fleissiges Basteln, Christoph :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit 400V-Ladeschaltung: Schwingungen?
BeitragVerfasst: 01.08.2010 19:26 
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Newbe

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Hallo!

Wie versprochen einige Bilder vom Gehäuse meiner ETG. Habe mich für den Typ Maschinenpistole (MP40 als Vorbild) entschieden, da überdimensionale Pistolen etwas eigenartig anmuten. Im vorderen Magazin sind die Batterien (2 Packungen zu je 8 Stück AA) untergebracht, als Kondensatoren kommen 4 mit je 700 uF und 350V Spannungsfestigkeit zum Einsatz. Meine Ideen praktisch umzusetzen, dauerte dann aber doch deutlich länger als einen Sonntag-Nachmittag.
Als Lauf kommt nun der altbekannte Stabilo-Stift zum Einsatz, da ich mit diesem die besten Ergebnisse erzielen konnte. Diverse aufgebohrte (6.1 mm) Aluläufe lieferten nicht die erwarteten Ergebnisse, da die Softgun-Kugeln nicht reibungsfrei beschleunigt wurden. Da der Stabilolauf auch nicht die Funkenstrecke beinhaltet, wird er wohl ein wenig länger seine Dienste verrichten können. Kann das Gehäuse auch relativ einfach wieder zerlegen, sodass man zu den einzelnen Elemente herankommt.

Bis zum nächsten Bastelprojekt, Christoph :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit 400V-Ladeschaltung: Schwingungen?
BeitragVerfasst: 01.08.2010 19:28 
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Newbe

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So, das wichtigste Photo darf natürlich nicht fehlen 8) :


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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit 400V-Ladeschaltung: Schwingungen?
BeitragVerfasst: 01.08.2010 19:32 
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Prof³
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Jetzt ballerste noch durch ein paar Sachen und machst davon ein Video. Sieht ja schonmal gut aus....

OT: Da tut jemand ne Menge für seine Unterarme...

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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit 400V-Ladeschaltung: Schwingungen?
BeitragVerfasst: 02.08.2010 16:57 
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Newbe
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Sieht gut aus. Die Erfahrung, dass überdimensionierte Pistolen ziemlich beschissen aussehen hab ich bei meiner ETG auch gemacht. Wie macht sich das Gerät denn in der Praxis? Was kann man durchschießen und läuft die Zündung zuverlässig, oder gibts schonmal Fehlzündungen (die sind nämlich bei mir der Grund gewesen warum ich vom ETG-Prinzip ab- und noch mehr den Coilguns zugewandt habe)?
mfg OKKEN

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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit 400V-Ladeschaltung: Schwingungen?
BeitragVerfasst: 02.08.2010 18:26 
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Newbe

Registriert: 18.01.2010 15:27
Beiträge: 28
Hallo OKKEN!

Also die Zündung funktioniert eigentlich sehr zuverlässig, hatte bis jetzt keine einzige Fehlzündung. Wie gesagt habe ich zwei M3-Schrauben als Funkenstrecke im Lauf, die allerdings nur einen sehr geringen Abstand (schätzungsweise 0.8 mm) besitzen. Die Funkenstrecke zur HV-Triggerung ist deutlich größer (ca. 3 mm).
Die Wucht der Projektile habe ich noch nicht genau überprüft. Die Softgunkugeln dringen in eine harte Dämmplatte (kein Styropor) ca. 1 cm ein. Werde es noch mit Aludosen probieren, obwohl letztendlich die Durchschlagskraft sekundär ist. Wichtig war mir das Basteln an sich und die Physik dahinter und das ich meine Schüler damit ein wenig einschüchtern kann... :shock:
Werde noch Messungen inkl. Bilder nachreichen. Bis dann, stoppi :)

P.S.: 3-stufige Coilgun habe ich auch bereits. Erreiche damit mit Madenschrauben als Projektile rund 280 km/h. Da haben Coladosen keine Chance...


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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit 400V-Ladeschaltung: Schwingungen?
BeitragVerfasst: 02.08.2010 22:14 
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Newbe
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Registriert: 28.06.2009 14:14
Beiträge: 58
Mir macht das Basteln meistens auch schon mehr Spaß als die eigentliche Nutzung meines Projekts :mrgreen:
Ich finds bewundernswert, dass du extra für den Unterricht ein solch "exotisches" Anschauungsobjekt konstruiert hast. Ich wünchte meine Lehrer hätten sich solche Mühe gemacht, fesselnde Versuche durchzuführen. Da gabs schon Probleme damit einen vereinfachten Elektromotor zum Laufen zu bringen :roll:
mfg OKKEN

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