Hallo tsa und alle anderen!
Wie versprochen gibt es die ersten Bilder meiner ETG im Versuchsstadium. Anhand der Videoanalyse erkennt man deutlich, dass die Verbindungen zu den beiden M3-Schrauben, zwischen denen die Entladung erfolgt, noch nicht ideal sind.

Da erspare ich mir ja fast die Wunderkerzen zu Weihnachten...
Werde dieses Provisorium noch verbessern, sodass die Energie auch wirklich in der Funkenstrecke ankommt. Die 3 parallelen Kondensatoren haben je 700 uF und werden auf ca. 320 V aufgeladen. Dies ergibt momentan eine Energie von rund 108 J.
Der Lauf besteht aus einem 6 mm Alurohr mit 4 mm Innendurchmesser. Der Korpus ist aus einem 20mm-Polyamid-Zylinder von Conrad gefertigt. Auf beiden Seiten ragt jeweils eine M3-Schraube in den Innenraum. Bin eigentlich einmal recht zufrieden mit den Ergebnissen. Vor allem läßt sich das Polyamid sehr leicht bearbeiten und scheint trotzdem einiges Wegzustecken. Ist mir 100%-ig lieber als diese Stabilo-Selbstmörderläufe. Möchte vor allem nicht nach jedem 5-ten Schuss die ganze Aparatur erneuern. So schraube ich maximal neue Schrauben rein und fertig ist die Sache.
Einziger Hacken bis jetzt: Die Kondensatoren entladen sich nur bis ca. 40V. Habe die Drahtverbindungen bereits niederohmiger gemacht, aber vielleicht geht da noch etwas...
Eine Frage noch an die Profis: Wenn ich die HV-Zündung betätige, dann fallen ja nicht nur an der Funkenstrecke, sondern sicherlich auch am Kondensator (Multimeteranzeige spinnt kurz) eine hohe Spannung ab. Soll man auf deren Polarität vom Überträger kommend (d.h. + auf + des Kondensators) achten bzw. wie schädlich sind diese zwar kurzen aber HV-Pulse für die Kondensatoren?
Mit welchen Projektilen schießt ihr denn so am liebsten?
Danke im voraus und liebe Grüße aus Österreich, Christoph
